News 19.03.2025

MEHR SPARGEL, WENIGER PLASTIK

Spargel EPS mit 90% weniger Plastik
Weniger Plastik beim Transport von geschältem Spargel – Ein Schritt in Richtung Nachhaltigkeit

Die Diskussion um Plastikmüll und dessen Umweltauswirkungen ist aktueller denn je. Auch in der Lebensmittelbranche wird intensiv nach innovativen Lösungen gesucht, um Ressourcen einzusparen und die Umwelt zu schonen. Ein bemerkenswertes Beispiel dafür zeigt sich im Umgang mit dem Transport von geschältem weißen Spargel. Durch eine Umstellung der Verpackungsweise ist es gelungen, den Plastikverbrauch signifikant zu reduzieren.

Früher wurde der geschälte Spargel in sogenannten GN-Schalen verpackt und ausgeliefert. Diese Siegelschalen, die aus Hartplastik bestanden und zusätzlich mit Siegelfolie verschlossen wurden, brachten ein Gesamtgewicht von 154 Gramm pro Verpackungseinheit auf die Waage. Das entspricht einem Plastikverbrauch von etwa 38,5 Gramm pro Kilogramm geschältem Spargel. Angesichts der großen Mengen, die während der Spargelsaison gehandelt werden, summiert sich dies zu einer beträchtlichen Umweltbelastung.

Mit der Umstellung auf ein neues Verpackungssystem in EPS-Kisten (Expandiertes Polystyrol) von Euro Pool und der Verwendung von Seitenfaltenbeuteln können bei Customized Foodservice künftig deutliche Einsparungen erzielt werden. Die neue Verpackung benötigt pro Einheit lediglich 20 Gramm für den Beutel sowie 1,5 Gramm für einen Clip als Verschluss. Auf die gleiche Menge an Spargel bezogen, fällt der Plastikverbrauch nun auf lediglich 4,3 Gramm pro Kilogramm. Das entspricht einer Reduzierung von knapp 90 % im Vergleich zur bisherigen Verpackungsmethode.

Diese Zahlen verdeutlichen, wie nachhaltig und durchdacht die Optimierung ist. Doch nicht nur die massive Reduktion des Plastikverbrauchs spricht für die EPS-Kisten von Euro Pool. Solche Mehrwegverpackungssysteme haben sich in der Logistikbranche als besonders umweltfreundlich erwiesen. EPS ist nicht nur recycelbar, sondern auch robust, leicht und wiederverwendbar, was den ökologischen Fußabdruck weiter minimiert. Gleichzeitig sorgt der Seitenfaltenbeutel dafür, dass der geschälte Spargel hygienisch verpackt und frisch beim Verbraucher ankommt.

Die Umstellung ist ein Beweis dafür, wie technologische Innovationen gezielt eingesetzt werden können, um Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit miteinander zu verbinden. Weniger Plastikproduktion bedeutet auch weniger fossile Rohstoffe und Energie, die für deren Herstellung benötigt werden. Zusätzlich wird die Menge an schwer abbaubarem Plastikmüll reduziert, der oft in der Natur landet und dort das Ökosystem belastet.

Innovationen wie diese zeigen, dass bereits kleine Anpassungen in Logistik- oder Verpackungskonzepten große Auswirkungen auf die Umwelt haben können. Die Lebensmittelbranche ist herausgefordert, weiterhin neue Wege zu suchen und umzusetzen, um ihrer Verantwortung gegenüber kommenden Generationen gerecht zu werden. Die Reduktion von Plastik beim Spargeltransport ist hierbei ein Paradebeispiel dafür, wie Nachhaltigkeit und Qualität Hand in Hand gehen können.

Aktuelle Infos zu unserem Saisonspargel

Spargelsaison 2025

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